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Humboldt-Universität zu Berlin - Mittelalterliche Geschichte I

Sommersemester 2013

BS 51200 DozentIn Titel Zeit Raum
Michael Borgolte Was in Canossa wirklich geschah montags,
8–10 Uhr
FRS 191, 5007
Kommentar  
Literatur  
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UE 51222 DozentIn Titel Zeit Raum
Michael Borgolte Wahrheit und Konstruktion in der Geschichte montags,
14–16 Uhr
FRS 191, 5008
Kommentar  
Literatur  
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CO 51203 DozentIn Titel Zeit Raum
Michael Borgolte Forschungscolloquium zur mittelalterlichen Geschichte dienstags,
14–16 Uhr
FRS 191, 5008
Kommentar

Das Colloquium dient der Vorstellung und Kritik im Entstehen befind­licher wissen­schaft­licher Arbeiten (Magister- und Master­arbeiten, Disser­tationen, Habili­tationen, Vorträge, Buch­projekte) sowohl der Teil­nehmer/innen wie auswärtiger Gäste. Ferner werden aktuelle Neu­erscheinungen besprochen und Forschungs­debatten erörtert. Interes­senten, die bereit sind, eigene Beiträge zu leisten, sind herzlich will­kommen, erwünscht ist die persönliche Anmeldung.

Bitte beachten Sie die Änderung des Termins und des Raumes.

Das Programm des Colloquiums können Sie hier herunterladen.

Literatur  
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PS 51218 DozentIn Titel Zeit Raum
Joseph Lemberg Die Welt als Buch. Mittelalterliche Enzyklopädien und ihre Gebrauchsräume donnerstags,
10–12 Uhr
DOR 24, 1.404
Kommentar Im Unterschied zu den vielfältig spezialisierten Enzyklopädien des 19. und 20. Jahrhunderts zeichnen sich die enzyklopädischen Werke des Mittelalters durch den Versuch aus, dem Weltwissen als Ganzem eine sinnstiftende Ordnung zu verleihen und es dieserart in einem Buch, dem ‚Weltbuch’, zu vereinen. Die Organisationsprinzipien, deren sich mittelalterliche ‚Enzyklopädisten’ bedienten, um ihren Stoff zu ordnen, gewähren daher tiefe Einblicke in die Welt- und Wirklichkeitskonzepte mittelalterlicher Menschen. Ziel des Seminars ist es, anhand der Dispositionen ausgewählter ‚Weltbücher’ die Wissensordnungen sichtbar zu machen, die diesen Werken zugrunde liegen. Zudem aber gilt es zu fragen, zu welchem Zweck Enzyklopädien im Mittelalter überhaupt verfasst und verwendet wurden. Das Seminar führt zugleich in die Grundlagen mediävistischen Arbeitens ein.
Literatur Meier, Christel: Enzyklopädischer Ordo und sozialer Gebrauchsraum. Modelle der Funktionalität einer universalen Literaturform. In: Dies. (Hg.): Die Enzyklopädie im Wandel vom Hochmittelalter bis zur frühen Neuzeit, München 2002, S. 511–532; Blumenberg, Hans: Die Lesbarkeit der Welt. Frankfurt/M 1983.
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UE 51226 DozentIn Titel Zeit Raum
Joseph Lemberg "Deutschlands Mittelalter – Deutschlands Schicksal". Texte deutscher Mediävisten zwischen 1933 und 1945 donnerstags,
12–14 Uhr
DOR 24, 1.404
Kommentar In seinem bekannten Freiburger Vortrag „Deutschlands Mittelalter – Deutschlands Schicksal“ aus dem Jahr 1933 suchte der Mediävist Hermann Heimpel, sich und sein Fach im Nationalsozialismus zu positionieren. Dabei bediente er einerseits gezielt die nationalsozialistische Reichsideologie, grenzte sich aber andererseits behutsam gegen den Antiklerikalismus der Nationalsozialisten ab. Anhand untschiedlichster Texte, die deutsche Mittelalterhistoriker zwischen 1933 und 1945 verfassten, soll in dieser Übung die wechselseitige Resonanz mediävistischer Geschichtsschreibung und nationalsozialistischer Ideologie diskutiert werden. Dabei wird es vor allem darum gehen, die Kompatibilität bzw. Inkompatibiltät einzelner Elemente der nationalsozialistischen Ideologie mit der nationalstaatlichen Tradition der deutschen Mediävistik herauszuarbeiten.
Literatur Kroll, Frank-Lothar: Utopie als Ideologie. Geschichtsdenken und politisches Handeln im Dritten Reich. Paderborn u. a. 1998; Oexle, Otto Gerhard: Staat, Kultur, Volk. Deutsche Mittelalterhistoriker auf der Suche nach der historischen Wirklichkeit 1918-1945, in: Peter Moraw und Rudolf Schieffer (Hg.): Die deutschsprachige Mediävistik im 20. Jahrhundert. Ostfildern 2005, S. 65–101
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PS 51634 DozentIn Titel Zeit Raum
Joseph Lemberg Tutorium III - Konzepte und Kontroversen in der Geschichtswissenschaft montags,
14–16 Uhr
FRS 191, 5009
Kommentar Im Tutorium III, das als drittes von drei epochenübergreifenden, aber curricular aufeinander aufbauenden Tutorien zu den Arbeitstechniken in den Geschichtswissenschaften studiert werden soll, werden zunächst Grundlagen der Geschichtstheorie und historischen Methode erarbeitet. Die Beschäftigung mit grundlegenden Paradigmen historischer Forschung nach 1945 führt dann systematisch zur Auseinandersetzung mit ausgewählten Debatten und Kontroversen des Faches und ihren jeweiligen wissenschaftlichen, biographischen und politischen Dimensionen in der jüngeren Zeit.
Literatur  
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PS 51221 DozentIn Titel Zeit Raum
Christiane Thomsen Friedrich II. von Staufen freitags,
12–14 Uhr
FRS 191, 5008
Kommentar  
Literatur  
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UE 51228 DozentIn Titel Zeit Raum
Christiane Thomsen Orientberichte der Stauferzeit freitags,
14–16 Uhr
FRS 191, 5008
Kommentar  
Literatur  
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PS 51213 DozentIn Titel Zeit Raum
Janosch Faber Das Sakralkönigtum im frühen und hohen Mittelalter dienstags,
8–10 Uhr
FRS 191, 5061
Kommentar Wendet man sich der Sakralität mittelalterlicher Herrschaft zu, so begibt man sich auf ein Feld, das von der Forschung seit Jahrzehnten bestellt wird. Lange Zeit stellt die Sakralität des Herrschers für die Forschung eines der wesentlichen Charakteristika mittelalterlicher Herrschaft dar, das besonders im Zuge des so genannten Investiturstreites erheblich an Prestige eingebüßt habe. Dem hohen Maß an Aufmerksamkeit seitens der Forschung steht eine Quellenlage gegenüber, die sich in den seltensten Fällen explizit zum Wesen der Sakralität äußert. Will man also nachvollziehen, was die Sakralität des Herrschers eigentlich ist und inwieweit sie konkrete Auswirkungen auf die Herrschaftspraxis hatte, ist man darauf angewiesen, die Vorstellungen der Zeitgenossen hinsichtlich Sakralität aus den Quellen zu extrahieren. Dies soll in dieser Übung anhand aussagekräftiger Quellenbeispiele geschehen. Eine quellenintensive Annäherung unter Einbeziehung der Literatur wird den Kernpunkt des Proseminars ausmachen. Lateinkenntnisse sind erwünscht aber nicht zwingend erforderlich.
Literatur Zur Einführung: Franz-Reiner Erkens: Herrschersakralität im Mittelalter: von den Anfängen bis zum Investiturstreit, Stuttgart 2006. Weitere Literatur wird im Seminar besprochen.
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